dummy 28. November 2021
Home dummy Sitemap dummy Newsletter dummy Kontakt dummy
dummy
dummy Logo Theatergesellschaft Bad Endorf e.V. dummy
dummy
dummy
dummy
dummy

Der heilige Johannes Nepomuk


Aufführungsjahr
2000

Author
Margarethe Jansen

Spielleiter
Herbert Ramoser

Spielort
Volkstheater in Bad Endorf

 
Handlung

Der Heilige Nepomuk wurde um das Jahr 1350 in dem kleinen Ort Pomuk (heute Nepomuk) bei Pilsen als Sohn des Ortsvorstehers Wolflin de Pomuk geboren.
Der frühverwaiste Johannes Welflin erhielt seine erste Ausbildung im Kloster Zelena Hora, studierte dann in Prag Theologie und Philosophie und wurde 1381 zum Priester geweiht. Er erhielt die Stelle des Pfarrers bei der Kirche St. Gallus in der Prager Altstadt.
Der Heilige Nepomuk wurde um das Jahr 1350 in dem kleinen Ort Pomuk (heute Nepomuk) bei Pilsen als Sohn des Ortsvorstehers Wolflin de Pomuk geboren.
Der frühverwaiste Johannes Welflin erhielt seine erste Ausbildung im Kloster Zelena Hora, studierte dann in Prag Theologie und Philosophie und wurde 1381 zum Priester geweiht. Er erhielt die Stelle des Pfarrers bei der Kirche St. Gallus in der Prager Altstadt.

Weil es immer wieder Spannungen zwischen Erzbischof und König wegen grober Verletzungen des kanonischen Rechtes gab, wollte Johannes besonders das Kirchenrecht studieren; deshalb ging er zum Studium nach Padua, wo die berühmtesten Lehrer Kanonisches Recht lehrten. Dort promovierte er 1387 zum Doktor der Rechte.

Der Prager Erzbischof Johann von Jenzenstein, der ranghöchste Würdenträger des Landes, aus dem deutschen Hochadel stammend, berief Johannes Welflin 1389 zum bischöflichen Geheimsekretär und Generalvikar der Erzdiözese Prag.

Der schärfste Gegenspieler des Erzbischofs Jenzenstein war der böhmische König Wenzel, auch genannt "der Faule". Der älteste Sohn des großen, tiefreligiösen Kaisers Karl IV, stand zeitlebens im Schatten seines erfolgreichen Vaters.
Seine beiden Ehen sowohl mit Johanna als auch mit Sophie, beide aus dem baierischen Stamm der Wittelsbacher, blieben kinderlos, was vielleicht mit ein Grund für seine Trunksucht und seinen groben Jähzorn gewesen sein mag.
Er war 17 Jahre alt, als Kaiser Karl starb und Wenzel den Thron besteigen mußte.

Der sich stufenweise steigernde Streit zwischen König Wenzel und dem adeligen Erzbischof Jenzenstein, anfänglich nur kleine administrate übergriffe von unwesentlicher Bedeutung, führte letztlich zu einer Staatskrise auf Biegen und Brechen.
Aber nur ein einziger mußte den bis zur Raserei enthemmten Zorn des Königs bis zur letzten Neige auskosten: Johannes von Nepomuk.

Legende und Volksglaube haben schon bald die ungewöhnliche Rachsucht des Königs damit erklärt, dass Johannes von Nepomuk der Beichtvater seiner beiden Gemahlinnen gewesen sei. Er habe sich gemäß priesterlicher Pflicht standhaft geweigert, dem eifersüchtigen König preiszugeben, was ihm seine Gemahlinnen unter dem Beichtsiegel anvertraut hatten.

Als Johannes auch unter der grausamen Folter schwieg, die der König eigenhändig ausführte, befahl dieser seinen Leibwächtern, den zu Tode Gequälten, gebunden an Händen und Füßen, den Mund mit einem Holzpflock aufgespreizt, zur Moldau zu schleppen, von der Brücke hinabzustürzen und in den Fluten zu ertränken.

Personen und Ihre Darsteller:

Rolle:Name:
Welflin, VaterJosef Schlaipfer
Johannes NepomukJosef Kößlinger
Johann von Jenzenstein, ErzbischofGerhard Kirsten
Ocko von Vlasim, NeffeReinhard Roßmy
Michael de Causis, junger PriesterFlorian Linhart
Abt Racek, vom Kloster KladrauJosef Miedl
Sbinka von Hase, BischofReinhard Stratz
Bohuslav Krnov, KapiteldekanHeinz Lechermann
Nikolaus Puchnik, NotarPeter Janovsky
Jobst von Mähren, Freund von NepomukKonrad Hamberger
Wenzel IV, KönigKonrad Schauer
Johanna, seine erste GemahlinMarlene Dickl
Sophie, seine zweite GemahlinPaula Aiblinger
Teresa, Zofe der KöniginKathi Rasp
Lamprecht von Braun, HofkanzlerMarkus Krug
Zikmund Huler, Kammerherr des KönigsJosef Dickl
Ritter Borso, Kammerherr der KöniginHarald Wagner
Zizka von Trocnov, Leiter der HofkanzleiHans Plank
Rudolf Roczaner, Berater des KönigsMarkus Hermannsdorfer
Wirt "Zum König von Brabant"Simon Scharl
Anitschka, WirtinAnnemarie Ramoser
Mirzl, WirtstochterSonja Mayer
Altmann, KaufmannJosef Mayer
Swoboda, Schmied aus PomukRupert Obermaier
Koch des KönigsAndrea Krug
Jan, Page des KönigsKonrad Schlaipfer
Page des KönigsAndreas Albert
1. BüttelJosef Bichler
2. BüttelPeter Bichler
Libusche, BürgerinJohanna Schauer
Elena, deren TochterElisabeth Schauer
Frantischek, BürgerKonrad Hamberger
Pavel, BürgerJosef Koch
Milena, BademädchenMartina Bichler
Ludmila, BademädchenBarbara Zachmeier
Jana, BademädchenMargit Gürtel
Pepi, BürgerinAdelgunde Hefter
Ein BoteMathias Kucik
DienerinSonja Weiß
Prolog Christine Roßmy
VolkHildegard Keller, Kathi Gratt, Regina Fuchs, Beatrix Weber

zurück zur Historie-Übersicht
dummy
dummy
dummy
dummy Datenschutz Impressum 900763 dummy